Ein Bild von Lydia

23. März - 19. April 2019

von Lukas Hartmann
Uraufführung

Selten gelingt eine Literaturadaption derart überzeugend.
Charles Linsmayer, Der Bund

Luise ist überglücklich. Sie tritt eine gut bezahlte Anstellung als Dienstmädchen in einem der vornehmsten Häuser des Landes an. Ihre Arbeitgeberin ist keine Geringere als Lydia Welti-Escher, die einzige Tochter von Alfred Escher, dem legendären «Eisenbahnkönig» und reichsten Schweizer des 19.Jahrhunderts. Verheiratet ist Lydia mit dem Sohn des einflussreichen Bundesrats Emil Welti. Eines Tages trifft ein Maler in der Zürcher Villa Belvoir ein. Karl Stauffer-Bern, ein alter Schulfreund ihres Mannes, kommt gerade aus Berlin und soll die kunstbegeisterte Lydia Welti-Escher porträtieren.
In der sommerlichen Schwüle des Gewächshauses sitzt ihm Lydia wochenlang in einem weissen Kleid Modell. Sie verliebt sich in den Lebemann, unterdrückt ihre Gefühle und flieht dann doch mit Stauffer nach Rom. Für ihre grosse Liebe zahlt sie einen hohen Preis.
Luise, die Lydias Vertraute geworden ist, bleibt treu an ihrer Seite und erlebt die tragischste Liebesgeschichte des Jahrhunderts.

Lukas Hartmann wurde 1944 in Bern geboren. Aus der Schweizer Literaturlandschaft ist er nicht mehr wegzudenken. Sein aktueller Roman «Ein Bild von Lydia» stand wochenlang auf der Bestsellerliste. 

Inszenierung, Bühnenfassung:

Markus Keller

Besetzung:

Luise ​Larissa Keat
Henri/Bonciani ​Fabian Guggisberg
Lydia Welti-Escher Nicola Trub
Friedrich Emil Welti Oliver Daume
​Karl Stauffer-Bern Simon Käser

Echos

Selten nur ist es geglückt, einen Roman gleichzeitig so adäquat und doch theatergerecht neu konzipiert auf die Bühne zu bringen, und es ist zu hoffen, dass der Regisseur Markus Keller die Berner Kulturszene noch lange mit Highlights wie diesem beschenken wird.
Charles Linsmayer, Der Bund

Das Theater an der Effingerstrasse zeigt Lukas Hartmanns «Ein Bild von Lydia» als rundum gelungene Uraufführung.
Marina Bolzli, Berner Zeitung

Dem Ensemble der fünf Darsteller gelingt eine Interpretation, die berührt, zu Herzen geht. Es sind gesellschaftskritische, historische, aber auch intuitive, emotionale Facetten, die fesseln. 
Fritz Vollenweider, Seniorweb

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