Gott der Allmächtige

16. Februar - 15. März 2019

von David Javerbaum
Schweizer Erstaufführung

Jetzt spricht Gott!

Gott hat die Nase voll und steigt vom Himmel herab. Er will endlich mit Missverständnissen und Gerüchten um seine Person aufräumen. Um seine Formlosigkeit zu überwinden, nimmt er die Gestalt des Schauspielers Uwe Schönbeck an.
Erzengel Gabriel und ein Pater begleiten ihn auf seiner irdischen Mission.
Der Allmächtige bringt ein ziemliches Arbeitspensum mit, denn er ist auch gekommen, um die Schöpfungsgeschichte zu korrigieren und ein Update der zehn Gebote zu verkünden. Dafür braucht es keinen Vermittler, keinen Moses, das ist Chefsache. Es wird Zeit, dass er persönlich klarmacht, wer das Sagen im Universum hat. Eins sollte man nämlich nicht vergessen: Derjenige, der einst sprach: «Es werde Licht», kann es auch ganz schnell wieder ausknipsen.

Comedy-Autor David Javerbaum (*1971) gewann bereits 13 Emmy Awards, darunter einen als Produzent der Nachrichtensatire «The Daily Show». Bekannt wurde Javerbaum auch als Autor des Twitter-Accounts «@TheTweetOfGod» mit knapp 5,6 Millionen Followern, wo er sich als Gott ausgibt, der twittert. Aus seinem Bestseller «Das Letzte Testament: die Memoiren Gottes» entstand das Stück «Gott der Allmächtige». In den USA wurde die Komödie mit grossem Erfolg am Broadway uraufgeführt. 

Inszenierung:

Stefan Meier

Livemusik, Pater:
Andreas Krämer 

Besetzung:

Gott Uwe Schönbeck
Erzengel Gabriel Aaron Frederik Defant

Echos

Schauspieler Uwe Schönbeck ist ein Glücksgriff für die Rolle Gottes, vermag er es doch, dessen komplexe und manchmal allzumenschliche Wesensart perfekt zu verkörpern.
«Gott der Allmächtige» ist eine vergnügliche Satire, welche dank gelungener Besetzung, lustiger Schnoddrigkeit und fantasievollem Witz bestens unterhält und dabei gleichzeitig die menschliche Instrumentalisierung einer Gottfigur entlarvt."

Gisela Feuz, Der Bund

In «Gott der Allmächtige» spricht ein übel gelaunter Weltenherrscher Tacheles und stellt seine neu überarbeiteten zehn Gebote vor.

Helen Lagger, Berner Zeitung

Als besonders gelungenes Element der Inszenierung darf die musikalische Untermalung der Handlung gelten. Andreas Krämer, an sich als Pater eine dramatische Randfigur, wird zum gleichwertigen Konterpart des Hauptdarstellers mit seinen musikalischen Interventionen auf konventionellen und aussergewöhnlichen, zum Teil fantasiereich selbst erfundenen und gebauten Instrumenten.

Fritz Vollenweider, Seniorweb 

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