4 Könige

10. Januar - 10. Februar 2017

nach dem Drehbuch von Esther Bernstorff und dem gleichnamigen Film von Theresa von Eltz
Bühnenfassung: Petra Schönwald

Uraufführung

Weihnachten. Vier ziemlich eigensinnige Jugendliche verbringen das «Fest der Liebe» in der Psychiatrie.Langsam müssen sich Alex, Fedja, Lara und Timo an den Gedanken gewöhnen, dass sie nun die ganze Zeit zusammen sind. Weihnachten zuhause ist für sie keine Option.
Die verletzten Jugendlichen stecken in Konflikten mit sich selbst, den Eltern und dem Leben fest. Die extrovertierte und lebhafte Lara wurde von ihren vielbeschäftigten Eltern im Stich gelassen. Scheidungskind Alex fühlt sich für die depressive Mutter verantwortlich. Der ängstliche Georgier Fedja wurde das Opfer von Schulmobbing und reagiert auf die Verletzungen durch Rückzug in sich selbst. Der aggressive Timo ist in dieser Gruppe der Gefährdetste.
Zum Glück hat der junggebliebene Arzt Dr. Wolff Dienst, der einen unkonventionellen Blick auf seine Patienten hat und die Stärken der Jugendlichen erkennt. Wolff traut den vier Sonderlingen mehr zu, als sie selbst und fordert sie deshalb heraus. Durch seine Entscheidung, den gewalttätigen Timo aus der Geschlossenen Abteilung zu holen, stösst der Arzt bei Schwester Simone auf Unverständnis und Widerstand. In der Weihnachtsnacht eskaliert die Lage.

Für alle ab 14 Jahren.

Das preisgekrönte Filmdebut von Theresa von Eltz «4 Könige» lief im Dezember 2015 in deutschen Kinos.
«4 Könige» wurde 2016 mit dem Deutschen Filmpreis in Bronze ausgezeichnet. Das Drehuch schrieb die renommierte Drehbuchautorin Esther Bernstorff.

Inszenierung:

Petra Schönwald

Besetzung:

Lara  Julia Sewing
Alex  Antonia Michalsky 
Timo   Fabian Guggisberg
Fedja   Aaron Frederik Defant
Schwester Simone   Lilian Fritz
Dr.Wolff  Lukas Waldvogel

Echos

 Berner Zeitung, Regine Gerber, 12.01.2017

"Vier Jugendliche in der Psychiatrie: Die Uraufführung von «4 Könige» im Theater an der Effingerstrasse überzeugt mit einer feinfühligen Inszenierung und beachtlicher schauspielerischer Leistung."

"Petra Schönwald, die vor einem Jahr an der Effingerstrasse die Regie des Jugendstücks «Verschwunden» verantwortete, hat die Bühnenfassung geschrieben und führt Regie. Dabei setzt sie auf Reduktion: Weniger Figuren und weniger Hintergründe zu den Jugendlichen als im Film. Schönwald ist so ein Stück gelungen, das durch diese Weglassung überzeugt, das zuweilen düster ist, aber auch mit Humor punktet und dessen differenzierte Figuren berühren.​​"

Der Bund, Maximilian Pahl, 12.01.2017

"Dr. Wolff, den Lukas Waldvogel antiautoritär und kumpelhaft auf der Augenhöhe seiner Patienten spielt, hat seine eigenen Probleme. Er leidet selbst unter dem Weihnachtsdruck und wird bisweilen hysterisch, bleibt dabei aber immer verständnisvoll. Seine Figur und deren Konflikte sind am differenziertesten von allen gezeichnet: Ein guter Psychiater ist nicht zugleich ein guter Vater. Und wer im Alleingang seine Zöglinge frei laufen lässt, bekommt es mit den Vorgesetzten zu tun."

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