Die Erpressung "Liebe Jelena Sergejewna"

15. Januar - 14. Februar 2020

von Ljudmila Rasumowskaja

«Ein packendes Skandalstück»
Joanna Nowotny, Der Bund

Sie stehen mit Blumen und Sekt vor der Türe ihrer Lehrerin. Es ist der Geburtstag von Jelena Sergejewna, die vom Überraschungsbesuch der Schülergruppe gerührt ist. Die Feierlaune kippt schnell, als der wahre Grund des Besuches klar wird: Volodja, Vitja, Pascha und Ljalja wollen ihre verpatzten Abschlussarbeiten korrigieren, denn eine schlechte Note verbaut ihnen die Zukunft. Für die gewissenhafte Lehrerin ist es undenkbar, ihnen den Schlüssel zum Schultresor zu geben. Sie ist schockiert von der Skrupellosigkeit ihrer Schüler und versucht ihnen ins Gewissen zu reden.
Die Fronten verhärten sich, denn die vier Eindringlinge lassen sich nicht abweisen. Als sie ihre Lehrerin am Verlassen der eigenen Wohnung hindern, gerät die Situation ausser Kontrolle.

«Die Erpressung» (Orginaltitel: Liebe Jelena Sergejewna) machte die russische Dramatikerin Ljudmila Rasumowskaja in den Achtzigerjahren schlagartig bekannt. Lange war das Stück in Russland verboten. Bis heute hat das psychologisch genau ausgearbeitete Stück nichts von seiner Aktualität verloren.

Schülervorstellungen: 20. Januar bis 13.  Februar 2020
vormittags: 10.00 Uhr
​nachmittags: 14.00 Uhr

Inszenierung:
Philipp Jescheck

Besetzung:
Jelena  Daniela Voß
Ljalja Julia Sewing
Pascha Aaron Frederik Defant
Vitja Simon Wenigerkind
Volodja Philipp Auer

 

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Echos

"Packend inszeniert hat Philipp Jescheck aus München, der mit «Die Erpressung» seine erste Arbeit in Bern zeigt. Und er arbeitet mit einem ausgezeichneten Ensemble: Daniela Voss gibt eine starke, störrische und doch verletzliche Jelena, und Julia Sewing glänzt als die zielstrebige Ljalja, die erst spät realisiert, worauf sie sich eingelassen hat."
Joanna Nowotny, Der Bund
Kritik Der Bund

„Das Theater an der Effingerstrasse bringt aktuell die deutsche Fassung von Susanne Rödel unter der Regie des freien Theaterschaffenden Philipp Jescheck auf die Bühne. Der 1982 geborene Deutsche inszeniert zum ersten Mal für das Effinger-Theater. Er tut dies mit viel psychologischem Gespür und Sinn für Spannung.“
Helen Lagger, Berner Zeitung
Kritik Berner Zeitung

"Es ist die erste Inszenierung des Münchners Philipp Jescheck am Theater an der Effingerstrasse. Es gelingt ihm mit dem Ensemble eine Aufführung dieses modernen Stücks, die vergessen lässt, dass es nicht heute, sondern vor vierzig Jahren geschrieben worden ist. (...) Teil an der ganzen eindrücklichen Wirkung der Aufführung hat auch die charakterisierende Ausstattung. Die Kostüme von Sybille Welti und das Bühnenbild von Peter Aeschbacher unterstützen überzeugend die Atmosphäre, in welcher sich sowohl die Lehrerin als auch die Jugendlichen bewegen. Die Drehbühne wird erfolgreich als Veranschaulichung der immer wieder wechselnden Standpunkte und Blickwinkel im Verlauf der Auseinandersetzungen eingesetzt."
Fritz Vollenweider, Seniorweb
Kritik_Seniorweb

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