Der rote Löwe

02. - 29. Juni 2018

Patrick Marber
Schweizer Erstaufführung

Es geht um Begeisterung und Rausch, Loyalität und Existenzkampf, Geld und Korruption.

Unter dem Patronat des Berner Theatervereins

In der Umkleidekabine eines semiprofessionellen Fussballvereins treffen zwei Männer aufeinander, für die Fussball die Welt bedeutet. In ihrem Alltag dreht sich alles um die Spieler, die den Ball im Tor versenken. Denn Erfolg bedeutet Aufstieg. Ben ist Materialwart und die Seele des Vereins. Er hat Erfolge mit ihm gefeiert und Misserfolge verkraften müssen. Leider liegen die goldenen Zeiten des Clubs schon länger zurück. Wer auf dem Platz Talent hat, das sieht Ben sofort. Die Begabung von Nachwuchsspieler Dragan hat er sofort erkannt und will den Jungen unbedingt aufbauen. Doch auch der Trainer des Vereins hat ein Auge auf den hochtalentierten Jungen geworfen. Mit ihm könnte endlich der Aufstieg des Clubs gelingen! Aber der Goldjunge könnte ihn auch reich machen, denn bei einem solchen Talent winken ziemlich hohe Transfersummen.

Der britische Autor Patrick Marber, geboren 1964, wurde vor allem bekannt durch die Verfilmung seines Theaterstücks «Hautnah». Während einer langen Schreibblockade zog er von London aufs Land und kaufte einen maroden Fussballclub. Dabei reifte die Idee für ein Stück, das Marber nicht nur für Fussballfans geschrieben hat.
«Der rote Löwe» wurde 2015 am National Theatre in London uraufgeführt.

Inszenierung:

Stefan Meier

Besetzung:

Materialwart Gilles Tschudi
Trainer  Frank Hangen
​Nachwuchstalent Fabian Guggisberg

 

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Echos

Der Bund, Joanna Nowotny

Es ist eine Freude, dabei zuzusehen, wie sich die drei Schauspieler auf der Bühne Pässe zuspielen; jeder Schuss sitzt.

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Berner Zeitung, Helen Lagger

Mit der Zeit fallen die Masken. Alle drei lieben den Fussball, doch Fair Play sieht anders aus. Was die Männer in diesem Verein suchen, hat zuletzt ganz viel mit Einsamkeit zu tun.

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seniorweb, Fritz Vollenweider

Wortlose Elemente – Mimik, Gestik und Bewegungen der drei starken Darsteller – ergänzen und verstärken die Wirkung von Stück und Inszenierung

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